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Inhalte der Workshops und Vorträge
Key-Note: Udo, Marlies und Vidal –
Was Coaches von
der Friseurinnung lernen können
Dr. Wolfgang Looss, Darmstadt
Friseure sind – ähnlich wie Coaches – klassische Beziehungsarbeiter,
deren Arbeitsqualität erheblich vom Kontaktgeschehen mit ihren
Kunden beeinflusst wird. Mit einem Blick über den Zaun lassen sich
für die junge Zunft der Coaches allerlei Lernimpulse gewinnen, was
die Muster professioneller Inszenierung betrifft.
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Key-Note: Marketing von Coaching aus Sicht der ökonomischen
Theorie. Ergebnisse der Marburger Coaching-Studie 2009
Prof. Dr. Michael Stephan & Peter-Paul Gross, Marburg
Im Vortrag mit anschließender Diskussion wird die Dienstleistung
Coaching aus Sicht der ökonomischen Theorie vorgestellt.
Implikationen für das Marketing von Coaching ergeben sich dabei aus
der Analyse der Coach-Kunden-Beziehung. Die theoretischen
Ausführungen werden durch aktuelle Ergebnisse der explorativen
Marburger Coaching-Studie 2009 ergänzt. Für die Marktstudie
(N=1.333) wurden sowohl Anbieter (Coachs) wie auch Nachfrager
(Personalmanager, -entwickler, Geschäftsführer) zum Einsatz von
Coaching befragt.

Ausführlichere Beschreibung des Vortrags (PDF, ca. 0,1 MB)
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Positionsreferat: BAM-Faktor für Ihre Positionierung
Benjamin Schulz
Der Vortrag beleuchtet die These
'Praxisorientierte Maßnahmen zur profilscharfen Positionierung im
Markt sind unerlässlich' und stellt den Teilnehmern wichtige
Vermarktungsfaktoren für Trainer und Coaches vor.
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Positionsreferat: Plenumscoaching im Topmanagement entlang der realen Hierarchie
Mark Minor
Können wir Coaches mehr als intelligente, diskrete 4 Augen Gespräche
führen?
Coaching als Perspektive für Unternehmens-Kultur-Entwicklung.
Erzählt anhand delikater Praxisbeispiele.
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A1 | Workshop:
Coachmarketing
Benjamin Schulz
Im Positionsreferat wurde die These 'Praxisorientierte Maßnahmen
zur profilscharfen Positionierung im Markt sind unerlässlich'
beleuchtet. Es wurden wichtige Vermarktungsfaktoren für Trainer und
Coaches vorgestellt. Im Workshop findet der Transfer in die Praxis
statt und es besteht - je nach Teilnehmerzahl - die Möglichkeit, auf
individuelle Fragen einzugehen.
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A2 | Workshop:
Die Wiederverzauberung der Organisation
Storytelling in Personalentwicklung und Change-Prozessen
Carsten Tesch
Die Sinn-Decke ist dünn geworden für Unternehmen und
Organisationen. Die Meta-Ebene, wo Mitarbeiter Werte und Motive
sicher anschließen können, wird oft schmerzlich vermisst.
Leitbilder, Missionstatements, Unternehmensphilosophien versuchen,
diese Lücke zu schließen. Dabei verfehlen sie oft ihre Adressaten.
Die Storytelling-Methode von Carsten Tesch zielt deshalb auf
Micro-Geschichten statt auf Botschaften. Seit mehreren Jahren
arbeitet der Journalist und Kommunikationsberater mit Reportagen aus
dem Alltag von Organisationen. „Entscheidend ist die Form. Die
Reportage kommuniziert emotional. In der Reportage erscheint der
Alltag im Medienformat, als Thema und Story wie in Zeitung und TV.
Damit gewinnt er Bedeutung zurück.“ Das Ziel ist die
„Wiederverzauberung“ der Organisation. Sie erscheint bei seinen
Storytelling-Events als vieldeutiger und sinnvoller Zusammenhang.
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A3 | Workshop:
Als Coach bedeutsam
werden. Wie Konzepte aus der Transaktions- Analyse dabei helfen
können.
Urich Dehner, Konstanzer Seminare, Konstanz
und Berlin
Coaches müssen sich ständig in ihrem Beruf beweisen. Nicht selten
hat der Coachee bis zu drei Coaches zur Auswahl. Da ist es
unerlässlich, schnell eine gewisse Bedeutsamkeit aufzubauen.
Konzepte aus der Transaktions-Analyse ermöglichen dem Coach, schon
im ersten Gespräch zu treffenden Aussagen zu kommen, sowohl über den
Coachee als auch die Art des Problems.
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A4 | Workshop:
Inszenierungen der Professionen - Identitätsarbeit für Coaches
Ragna Runkel und Jana Löffler, artop, Berlin
Wie inszenieren sich die klassischen Professionen? Wie zeigen
Priester, Artz, Jurist und Lehrer ihre berufliche Identität? Welche
berufliche Archetypen gibt es, wie vermitteln sie ihre Arbeit und
ihr Können?
Welche Inszenierung entspricht uns als professionelle Coachs?
In unserem interaktiven Workshop werden wir Formen der beruflichen
Inszenierung erarbeiten. Hieraus erhalten wir Anregungen für die
Arbeit an der eigenen Haltung und Identität als Coach. Wir
entwickeln
Vorstellungen über eigene Inszenierungen und Ausdrucksmöglichkeiten.
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A5 | Workshop:
Geht es überhaupt noch ohne Interkulturelles?
Erfahrungen, Erkenntnis-Versuche und weitere Explorationen beim
interkulturellen Coaching.
Isabelle Demangeat, Berlin
Unsere Erde, unsere Welt ist global. Mancher sagt „globalisiert“ -
weil wirtschaftliche und zunehmend persönliche Beziehungen und
Kommunikation jenseits der Grenzen aufgebaut und gepflegt werden.
Was sind die Folgen davon in der Arbeit als Coach? Was bedeutet
„interkulturelles Coaching“? Braucht es in einem interkulturellen
Kontext andere Interventionen? Kann es in dieser einen
globalisierten Welt „nicht-interkulturelles“ Coaching geben? Sind
wir letztendlich nicht alle „multikulturell“?
Diese - und andere - Fragen möchte ich mit Ihnen/Euch explorieren,
manche (Teil-)Antworten wagen und, hoffentlich, neue Fragen
aufwerfen!
Die Basis dafür liefert meine Praxis als interkultureller Coach, die
ich mit Ihren/ Euch gerne diskutieren möchte. Der Workshop wird uns
mit unseren interkulturellen Wurzeln und Erwartungen in unserer
Rolle als Coach oder KlientInnen einbeziehen.
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B1 | Workshop:
Innovationscoaching - Was wird da gecoacht?
Prof. Dr. Wolfgang Scholl, Humboldt-Universität zu Berlin & Jens
Hüttner, artop
Vorstände, Schüchterne, Schauspieler, Fußballmannschaften u.a.
werden gecoacht, aber Innovationen? Was wird da von der Profession
angeboten oder von anderen Dienstleistern als Coaching verkauft?
Unter Innovationscoaching werden ein „Innovations- und
Kreativ-Know-how”, “Ideenmanagement und Seminare rund um
Kreativität”, Begleitung von „Organisationen bei einem mehrstufigen
Kompetenzaufbau“ angeboten oder auch „Unterstützung der Gründer, der
Investoren und der GL“ bei einem „Gründungs- bzw.
Innovationsprojekt“, denn „Innovationscoaching kann Wachstum und
Gewinne jährlich um mehr als 25% steigern“.
Was lernen wir? Innovationscoaching ist die eierlegende Wollmilchsau!
„Coaching hält sich zurück“, heißt es in der Einladung. Wirklich?
Oder inszeniert sich gar nicht eine Profession, sondern ein
Beratersammelsurium? Kann man Innovationen überhaupt coachen? Oder
doch nur Menschen? artop startet im Rahmen des BMBF-Projekts GI:VE
(Grundlagen nachhaltiger Innovationsfähigkeit: Vertrauenskultur und
Evolutionäre Wissensprozesse) eine Ausbildung zum
Innovationspromotor, ein Unternehmensinterner, der
Innovationsprozesse voranbringt, über Barrieren hinweg hilft, andere
unterstützt bei der Realisierung ihrer Ideen. Ist das Coaching? Wie
groß sind die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zum Coaching?.
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B2 | Workshop:
Systemaufstellungen im
Organisationskontext - Eine Methode zwischen Magie und Ratio
Dr. Thomas Bachmann, artop
Systemaufstellungen haben sich als
wirksame Methoden im Rahmen von Selbsterfahrung, Familientherapie,
im systemischen Coaching und in der Organisationsberatung seit
vielen Jahren etabliert. Von den zahlreichen methodischen Spielarten
der Aufstellungsarbeit geht eine starke Faszination aus: Es wird
still im Raum, ein Feld entsteht, Emotionen zeigen sich, Spannung,
Bewegung, Erleichterung, Lösung. Auf der anderen Seite gibt es
viele, die den Methoden der Aufstellungsarbeit kritisch und
ablehnend gegenüber stehen, vor allem wohl aufgrund der immer noch
übermächtigen Präsenz des Gründungsvaters Bert Hellinger und der
medialen kritischen Blicke auf sein Tun in den letzten Jahren.
Die/der Aufstellungsleiter/in hat während Aufstellung scheinbar
Verbindung in eine andere Welt: Es passiert etwas Unerklärliches,
aber Plausibles, Ordnungen entstehen und bringen Ruhe in ein System,
Hinweise werden gedeutet und übersetzt. Nach Schmidt-Lellek wäre der
Magier hier der korrespondierende Archetyp: ein Vermittler zwischen
dem diesseitigen „Normalen“ und dem andersartigen „Drüben“, der sich
über charismatische Autorität inszeniert und Gefahr laufen kann, in
Größenwahn zu geraten.
Als „wissenschaftliche“ Erklärungen für das Funktionieren von
Aufstellungen werden gerne die Quantenphysik oder morphogenetische
Felder bemüht, was jedoch die Unerklärlichkeit des Phänomens eher
verstärkt.
In dem Workshop möchte ich zeigen, wie die Aufstellungsarbeit in die
systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Organisationskontext
einfließen kann und welche abgesicherten Theorien deren Wirkungen
erklären können, ohne dass sie dadurch von ihrer Faszination
einbüßen muß.
In dem Workshop können ein oder zwei Personen ein Anliegen aus dem
Organisationskontext einbringen.
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B3 | Vortrag & Workshop:
Zwischen Inszenieren und Erleben – Gestaltelemente im Coaching
Bernhard Broekman, Coachingzentrum Deutschland
Coaching ist immer ein Weg des Lernens
und der Veränderung. Veränderung gelingt am ehesten im
ganzheitlichen Lernmodus, also im Gespräch, intellektuell,
systemisch und auf der Ebene des Erlebens und Spürens. Hier bieten
Elemente des Gestaltansatzes wertvolle Unterstützung in der Arbeit
mit Polaritäten („Zwei Seelen wohnen ach…“), in der Bewusstwerdung
innerer Anteile und im Erleben der Kraft der inneren und äußeren
Mitspieler.
In meiner 1,5-stündigen Veranstaltung
möchte ich mit den Teilnehmern nach einer kurzen Einführung in die
Theorie des Gestaltansatzes praktische Erfahrungen mit eigenen
Coachingfällen oder eigenen Erlebnisfeldern bieten, um erfahrbar zu
machen, was der Gestaltansatz für die Praxis des Coaching zu bieten
hat und gemeinsam Grenzen und Anwendungsfelder diskutieren.
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B4 | Workshop:
Ich bin ein diverser Coach, oder? Diversity im Coachingprozess.
Julia Pullen, artop, Berlin
Neben einer allgemeinen Einführung in das Konzept Diversity wird
eine eingehende Betrachtung der Klientenlandschaft der
TeilnehmerInnen im Hinblick auf die Kriterien von Diversity
vorgenommen. Im Anschluss daran wollen wir gemeinsam folgende Fragen
diskutieren: Wie divers sind meine Klienten?; Wo sind meine
individuellen/professionellen Diversity-Grenzen?; Wie viel „Diversity-Fähigkeit“
bringe ich mit?; Wo ist mein blinder Diversity-Fleck?
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B5 | Workshop:
Neue Besen kehren nicht immer gut. Wie Sie mit Transition Coaching
schnelle Wirksamkeit beim Führungswechsel erzielen.
Franz Metz & Jürgen Weisheit, Palatina GmbH; Elmar Rinck,
Daimler AG
Führungswechsel (Transitions) sind wichtige und kostspielige
Übergänge mit hohem Scheiterpotential – für die Führungskraft und
das Unternehmen gleichermaßen. „Transition Coaching“ ist eine
Vorgehensweise, die den Manager anleitet und befähigt, seinen neuen
Verantwortungsbereich schnell in den Griff zu bekommen, sein Team zu
formieren und Ergebnisse abzuliefern. Die persönliche Risikoanalyse,
die Erstellung eines Businessplans und die Anwendung weiterer
praxiserprobter Instrumente bilden dazu das Fundament. Neu bei
diesem Ansatz ist, im Gegensatz zu den herkömmlichen „Neu auf dem
Chefsessel-Ansätzen“, dass die Businessperspektive betont und
systematisch eingenommen wird. Damit erfahren Führungswechsler, was
sie in den ersten 12 Monaten tun können, um schnell und nachhaltig
wirksam zu werden und Unternehmen erfahren, was sie dazu beitragen
können, damit ein stabiles „Anwachsen“ des Führungswechslers in
seiner neuen Funktion stattfindet.
Eine Neubesetzung zahlt sich auf diese Weise sehr viel schneller für
das Unter-nehmen aus, der Führungswechsler vermeidet das Risiko
eines „lahmen“ Starts oder sogar eines Karriereknicks

Ausführlichere Beschreibung des Workshops (PDF, ca. 0,1 MB).
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Informationen zum Veranstaltungsort
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