Berliner Coachingtag - eine Veranstaltung von artop. www.artop.de

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4. Berliner Coachingtag am 18. März 2011

Im Kreis von professionellen Coachs, Coachingausbildern, Vertretern aus Unternehmen und Menschen, die sich für Coaching interessieren, will der Berliner Coachingtag über aktuelle Trends informieren, ein gegenseitiges Kennenlernen sowie den Austausch fördern und damit einen Beitrag zur Vernetzung leisten.

Motto
Unser diesjähriges Motto lautet "Die Inszenierung einer Profession - Bitte keine Werbung einwerfen!"

Coaching vermarkten
Coaching hält sich gern vornehm zurück. Unausgesprochen gilt in der Branche ein Werbeverbot. Das Geschäft läuft über Empfehlung, heißt es. Der Klient sucht den Coach, nicht umgekehrt. Ist das wirklich so? Ist es ausgerechnet im Coaching möglich, im Stillen zu wirken? Und wenn es so liefe, wäre es angemessen? Wie kommt unter diesen Umständen die Nachfrage zum Angebot? Wie transparent sind die Angebote? Wie vertrauenswürdig wirkt, wer vor allem informell kommuniziert? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Auftraggeber hinreichend informiert ihre Auswahl treffen?

Ein Blick ins Internet reicht. Dass sich Coaching schwer tut mit der Selbstdarstellung, ist nicht zu übersehen. Die Schlagworte hinter Spiegelstrichen, die Mission-Statements, die Sinnsprüche und Metaphern ähneln sich. Die Fotos, die zur ihrer Illustration aufgerufen werden, sind austauschbar. Liegt es daran, dass die Internetauftritte lästige Pflichtübungen sind? Oder verraten sie mehr?

Hat Coaching ein Kommunikationsproblem?
Der Berliner Coachingtag fragt, wie Coaching zum Kunden kommt.
Die Lücke ist das Thema. Zwischen Angebot (unüberschaubar) und Nachfrage (potentiell riesig).

Der Berliner Coachingtag macht die Bestandsaufnahme:
Wie inszenieren sich Coaches? Wie kommuniziert Coaching mit seinen Zielgruppen? Wie vermarktet sich die Branche? Was kommt bei den Kunden davon an?

Der Berliner Coachingtag diskutiert:
Ist das romantische Bild vom Empfehlungsgeschäft noch zeitgemäß? Wird es einer ausdifferenzierten Profession gerecht? Lassen sich so ausreichend Unterschiede zwischen den Angeboten markieren? Die Spreu von Weizen trennen? Braucht die Coaching-Branche ein professionelleres Verständnis von Kunden-Kommunikation?

Der Berliner Coachingtag blickt in die Zukunft:
Welche Trends gibt es? Sich über Inhalte und Methoden zu differenzieren, Persönlichkeit zu inszenieren, Transparenz herzustellen, Angebote zu vermitteln, Leistungen vergleichbarer zu machen? Über Qualität zu informieren, Qualität(en) zu diskutieren?